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Seit 1974 das Erlebnis unter Tage

 

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Bild: Förderband im Besucherbergwerk

Großer Andrang im Besucherbergwerk

Herbstferien und schlechtes Wetter – das ist eigentlich die ideale Konstellation für einen Museumsbesuch. Wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen sind die Besucherzahlen im Sauerländer Besucherbergwerk jedoch beschränkt. Da der Andrang aktuell sehr groß ist, sollten sich Besucherinnen und Besucher unbedingt vorher telefonisch oder per E-Mail anmelden. Nur dann kann gewährleistet werden, dass man nach vielleicht langer Anreise dann doch nicht in die Welt des Bergbaus in Ramsbeck eintauchen kann.

Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollten Interessierte sich unter Telefon 02905/250 oder per Mail an info@sauerlaender-besucherbergwerk.de anmelden. Dann steht einem spannenden Besuch über und unter Tage nichts mehr im Wege – inklusive Fahrt mit der urigen Grubenbahn. Mitbringen sollten Besucher warme Kleidung (unter Tage herrschen konstant um die 10 Grad), festes Schuhwerk und eine Mund-Nasen-Abdeckung. Ein Helm wird gestellt – selbstverständlich stets frisch gereinigt.

Bild: Logo Kunstmobil

Das Kunstmobil (Kumo) ist gleich mehrmals zu Gast im Sauerländer Besucherbergwerk. Das Projekt der Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. in Schmallenberg e.V. bietet im Museum zunächst eine fotografische Entdeckungsreise für Kinder von 10 bis 14 Jahren an. Der dreitägige Fotoworkshop beginnt am Freitag, 23. Oktober, von 10 bis 15 Uhr mit der Einführung in die Digitalfotografie in der Jugendkunstschule Schmallenberg. Am Samstag, 24. Oktober, von 10 bis 15 Uhr geht es weiter mit dem Praxisworkshop mit Grubenfahrt im Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck. Zum Abschluss geht es dann am Freitag, 30. Oktober, von 15 bis 19 Uhr in der Jugendkunstschule um die Fotoaufbereitung.

Dozent ist Thorsten Alers. Geräte werden gestellt. Mund-Nasen-Schutz, Verpflegung und warme Kleidung (für die Grubenfahrt, denn unter Tage herrschen konstant 10 Grad) müssen mitgebracht werden.

Eine Malwerkstatt für Kinder von 8 bis 12 Jahren findet am Samstag, 14. November, von 10 bis 15 Uhr in der Maschinenhalle des Sauerländer Besucherbergwerks statt. Material wird gestellt. Mund-Nasen-Schutz, Verpflegung und warme und unempfindliche Kleidung sollten die Kinder mitbringen. Dozent ist Michel Slot.

Anmeldungen für beide Workshops sind erforderlich im Sauerländer Besucherbergwerk unter Telefon 02905/250 oder per E-Mail an info@sauerlaender-besucherbergwerk.de.

Grubenlicht

Im finsteren Schacht nur im Schein der Taschenlampen die Welt unter Tage erkunden: Das können Kinder bei einem neuen spannenden Workshop, der in den Herbstferien im Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck angeboten wird.


Am Freitag, 16. Oktober, von 13 bis 15.30 Uhr steht der Workshop „…und er hat sein helles Licht bei der Nacht“ auf dem Programm.

Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren bringen gemeinsam Licht in den immer noch finsteren Teil des Sauerländer Besucherbergwerks. Unter Tage erforschen sie verschiedene Beleuchtungsarten der alten Bergleute und probieren diese auch selbst aus. Anschließend formen die Kinder über Tage eigene Grubenlampen aus Ton nach. Die Teilnahme an diesem Workshop kostet 11,50 Euro inklusive Eintritt und Grubenfahrt.

Noch einen zweiten spannenden Workshop für Kinder hat das Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck in den Herbstferien im Angebot: Am 23. Oktober lautet das Thema „Erz tragen bis der Rücken krachte“.

Von 13 bis 15. 30 Uhr können Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren daran teilnehmen. Zunächst wird das Bergbaumuseum erkundet. Dann bauen die Kinder eine historische Erztrage aus Balsaholz nach. Anschließend geht es mit der urigen Grubenbahn unter Tage in die Grube. Gemeinsam erforschen sie das Sauerländer Besucherbergwerk. Die Teilnahme kostet 10,50 Euro inklusive Eintritt und Grubenfahrt.

Da die Teilnehmerzahl an allen Terminen begrenzt ist, ist eine Anmeldung unter Tel. 02905/250 im Sauerländer Besucherbergwerk erforderlich. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Corona-Regeln einzuhalten: Hände desinfizieren,
Maske tragen, Abstand halten.

Führung durch das Besucherbergwerk

Eine geologische Sonderführung unter Tage bietet das Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck, am Donnerstag, 8. Oktober, um 14.30 Uhr an. Grubenführer Uwe Diekmann wird erstmals in diesem Jahr etwa zwei Stunden lang unter Tage mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die geologischen Besonderheiten der Ramsbecker Blei-Zink-Erzlagerstätte behandeln und erkunden.

Im Blickpunkt stehen dabei einerseits die komplexe Erzführung und die Vielfalt der bis heute nachgewiesenen Minerale – nämlich 162 Spezies – und andererseits auch die geologische Entwicklung des Ostsauerlandes am Beispiel der Umgebung von Ramsbeck mit typischen Strukturen und Erscheinungen wie zum Beispiel Rippeloder Belastungsmarken. An einigen Stellen können sogar auch Beispiele für die wenigen nachgewiesenen Lebewesen aus der damaligen marinen Zeit des Mitteldevons gezeigt werden: Seelilien, Korallen, Brachiopoden und Lebensspuren gehören dazu.

Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Erwachsene beschränkt. Gezahlt werden muss nur der normale Eintritt. Eine Voranmeldung im Museum unter Tel. 02905/250 ist unbedingt erforderlich. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Corona-Regeln einzuhalten: Hände desinfizieren, Maske tragen, Abstand halten.

Grubenbahn im Sauerländer Besucherbergwerk

Es waren ungewöhnliche Sommerferien im Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck. Viele Änderungen mussten Gäste und Personal in Kauf nehmen – um alle bestmöglich vor Corona zu schützen. Die Bilanz der Ferien fällt daher eher bescheiden aus: 6.584 Besucherinnen und Besucher wurden während der NRW-Sommerferien gezählt. Nur gut halb so viele wie im Vorjahr: 2019 kamen 11.280 Gäste, um sich über und unter Tage über die Arbeit der Bergleute im Sauerland zu informieren.

Höhepunkt jedes Besuchs im Sauerländer Besucherbergwerk ist die Einfahrt ins Bergwerk mit der urigen Grubenbahn, die noch im Originalzustand im Einsatz ist. Das Problem: Zur Wahrung der notwendigen Abstände waren pro Einfahrt nur 20 Gäste erlaubt – statt wie sonst 65. Bei maximal 10 Einfahrten am Tag (alle 45 Minuten) ist die Zahl der möglichen Gäste daher stark begrenzt.

Zur Steuerung des Zutritts und zu Nachverfolgung der Kontakte gab es daher Einfahrten nur nach Voranmeldung. Das verursachte natürlich zusätzlichen organisatorischen Aufwand für die Servicekräfte am Telefon und in der Emailbearbeitung. Während der Ferien war die Nachfrage groß. An den meisten Tagen waren alle Einfahrten ausgebucht. Zahlreiche Gäste mussten leider abgewiesen werden, weil keine Plätze mehr frei waren. Sie wurden, wenn es terminlich möglich war, auf andere Tage umgebucht.

Bis auf wenige Gäste akzeptierten alle Besucherinnen und Besucher die Auflagen wie Mundschutz und Handdesinfektion ohne Probleme. Museumsleiterin Friederica Ihling freut sich über die guten Erfahrungen und weiß: „Die meisten Gäste sind froh, etwas unternehmen zu können. Und gerade bei den heißen Temperaturen der letzten Tage sind wir mit konstant 8 bis 10 Grad unter Tage eine echte Alternative.“ Sehr gut angenommen wurden wieder die Ferienworkshops für Kinder – auch wenn daran nur maximal zehn Kinder teilnehmen konnten.

Friederica Ihling rechnet mit weiterhin guter Nachfrage: „Zumindest bis zum Ferienende in allen Bundesländern und den Niederlanden Ende August wird das vermutlich so bleiben.“ Die Pandemie sorgt jedoch weiterhin für Probleme: „Die Gruppenbuchungen für September und Oktober bleiben aus oder wurden storniert. Es bleibt fraglich wie sich dann die Zahlen im Herbst entwickeln.“ Klar ist: „Mit den Gästen fehlen auch die Einnahmen“, so die Museumsleiterin. Trotzdem betont sie: „Wir sind dennoch froh, überhaupt einen regelmäßigen Gästebetrieb anbieten zu können. Die Nachfrage bestärkt uns in unseren Bemühungen.“ Voller Überzeugung ergänzt sie: „Der Besuch im Sauerländer Besucherbergwerk lohnt sich immer – auch zu Corona-Zeiten. Natürlich nur, wenn sich alle an die Regeln halten.“

„Ein Zeichen der Wertschätzung“

Die Kaue des Sauerländer Besucherbergwerks in Ramsbeck ist in die Denkmalliste eingetragen worden. „Das unterstreicht die Bedeutung und historische Einzigartigkeit“, freut sich Museumsleiterin Friederica Ihling. Und auch Bürgermeister Ralf Péus sieht das als „Zeichen der Wertschätzung für unser Besucherbergwerk, auf das wir mit Recht stolz sind“.

Das Kauen- und Verwaltungsgebäude des Erzbergwerks Ramsbeck wurde in den Jahren 1953/55 im Auftrag der Stolberger Zink AG (später Sachtleben Bergbau GmbH) im Zuge der Modernisierung in der „Wirtschaftswunderzeit“ gebaut. Ein Jahr zuvor war der Lokschuppen errichtet worden. Die Grubenbahnbrücke über die Valme ist aus dem Jahre 1955.

Architekt war der überregional bedeutende Architekt Werner Issel (1884-1974) aus Wiesbaden. Er gilt als einer der bedeutendsten Architekten im Industriebau des 20. Jahrhunderts. Gartenarchitekt Gustav Allinger entwarf über die Außenanlagen des Kauengebäudes hinaus einen Park, der sich entlang der Valme erstreckte.

Konkret stehen folgende Gebäudeteile unter Denkmalschutz: das Äußere und Innere der Waschkauenanlage mit Lohnhalle, Verwaltungs- und Nebenräumen, Lokschuppen, Werkstatt, Grubenbahnhof und Bahnbrücke in seiner Gestaltung der Nachkriegszeit, das gesamte bauzeitliche Inventar und Mobiliar sowie die Grubenbahn. Von der ehemals umfangreichen gartenarchitektonischen Anlage gehören die in Resten erhaltene Grünanlage mit Wegeführung westlich und nördlich des Hauptgebäudes und die noch erhaltenen Freiflächen östlich und südlich des Hauptgebäudes dazu. Nicht unter Denkmalschutz stehen das 1998 ergänzte Fördergerüst Aurora in der nördlichen Grünanlage sowie die während der Museumsnutzung 1985 angebaute Maschinenhalle im Osten.

Das Kauen- und Verwaltungsgebäude ist bis auf kleinere Modernisierungen und Änderungen durch die direkte Umnutzung zum Museum weitgehend in der Form der Nachkriegszeit erhalten. Am 27. August 1974 eröffnete in dem Gebäudekomplex das Bergbaumuseum mit einem angeschlossenen Schaubergwerk.

In der Denkmalbegründung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) heißt es unter anderem: „Das ehemalige Erzbergwerk Ramsbeck ist bedeutend für die Geschichte des Menschen, da es den Höhepunkt und Endpunkt des Bergbaus in Bestwig und in der Region darstellt.“ Außerdem sei es „bedeutend für die Entwicklung von Arbeits- und Produktionsverhältnissen, da es detailliert Auskunft über die Organisation und Funktionsabläufe eines Erzbergwerks der Nachkriegszeit gibt“.

Für das Sauerländer Besucherbergwerk ist die Anerkennung als Industriedenkmal nicht nur ein symbolischer Akt: „Damit eröffnen sich auch ganz andere Möglichkeit für die Sanierung“, betont Friederica Ihling.

Es geht wieder los: Ab Dienstag, 12. Mai, öffnet das Sauerländer Besucherbergwerk wieder für Gäste. Die aktuelle Corona-Pandemie erfordert dabei allerdings die Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandsregeln. Einige Abläufe mussten den geltenden Infektionsschutzmaßnahmen angepasst werden. „Wir freuen uns sehr, den Besucherinnen und Besuchern endlich wieder Einblick in den Bergbau in Ramsbeck gewähren zu können. Dabei geht natürlich die Gesundheit aller vor“, betont Museumsleiterin Friederica Ihling.

In den vergangenen Tagen wurde intensiv an der Umsetzung der Auflagen gearbeitet: Spuckschutz montiert, Abstände und Wege markiert, Gästeinformationen vorbereitet, Hygieneprodukte wie Desinfektionsmittel und Mundschutz für das Team beschafft – das waren nur einige der Aufgaben, denen sich das Museumsteam stellen musste.

Die wichtigsten Corona-Regeln: Es besteht die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zu anderen Gästen muss ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden – und das sowohl über als auch unter Tage.

Das Besucherbergwerk kann nur in stark verkleinerten Gruppen von maximal 15 bis 20 Personen besichtigt werden. Um Warteschlangen zu vermeiden, ist daher eine Voranmeldung notwendig.

Besucherinnen und Besucher sollten wie üblich an warme Kleidung und feste Schuhe denken, denn: Unter Tage herrschen konstant 11 Grad. Allerdings werden aktuell aus Hygienegründen die üblichen blauen Schutzkittel nicht zur Verfügung gestellt. Helmpflicht besteht weiterhin, die Helme werden selbstverständlich nach jeder Nutzung gereinigt.

Im Museum wurde ein Rundgang ausgeschildert, den die Gäste unbedingt beachten sollten. In manchen Räumen ist die Personenzahl begrenzt oder stehen Angebote nicht zur Verfügung. Ganz wichtig: Personen mit erkennbaren Atemwegserkrankungen wird der Zutritt verwehrt.

Das Museumsteam bedauert die Einschränkungen und freut sich auf die Wiedereröffnung. Bei Fragen und Anmeldungen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch unter 02905-250 oder per E-Mail unter info@sauerlaender-besucherbergwerk gerne zur Verfügung.

Spannende Neuigkeiten für Kinder: In den Sommerferien locken wieder freitags Ferienworkshops im Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck. Jeweils ab 13 Uhr gibt es jede Menge zu entdecken. Allerdings dürfen wegen Corona maximal zehn Kinder pro Workshop mitmachen, damit die Abstände auch im praktischen Teil gewahrt bleiben können. Außerdem muss in sämtlichen Räumen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Eine kurze Anmeldung unter Telefon 02905/250 ist unbedingt erforderlich.

Um die schweren Arbeitsbedingungen unter Tage geht es unter dem Motto „Erz tragen bis der Rücken krachte“: Jeweils freitags am 3. Juli, 17.l Juli und 31. Juli von 13 Uhr bis 15.30 Uhr können Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren daran teilnehmen. Zunächst wird das Bergbaumuseum erkundet. Dann bauen die Kinder eine historische Erztrage aus Balsaholz nach. Anschließend geht es mit der urigen Grubenbahn unter Tage in die Grube. Gemeinsam erforschen sie das Sauerländer Besucherbergwerk. Die Teilnahme kostet 10,50 Euro pro Person inklusive Eintritt.

Noch einen zweiten spannenden Workshop für Kinder hat das Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck in den Sommerferien im Angebot: Die Kinder bringen gemeinsam Licht in den immer noch finsteren Teil des Sauerländer Besucherbergwerks. Unter Tage erforschen sie verschiedene Beleuchtungsarten der alten Bergleute und probieren diese auch selbst aus. Anschließend formen die Kinder über Tage eigene Grubenlampen aus Ton nach. Dieser Workshop findet am 10. Juli, 24. Juli und 7. August statt. Das Angebot mit dem Titel „und er hat sein helles Licht bei der Nacht“ ist geeignet für Kinder von 8 bis 13 Jahren. Die Teilnahme kostet 11,50 Euro pro Person inklusive Eintritt.

Das Sauerländer Besucherbergwerk ist täglich außer montags geöffnet. Natürlich gelten auch hier die aktuellen Corona-Regeln: Hände waschen, Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz tragen. Maximal 20 Gäste dürfen nach Voranmeldung unter Telefon 02905/250 ins Besucherbergwerk einfahren.

Die Europäische Route der Industriekultur ist ein Netzwerk der wichtigsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Das Ziel des Netzwerkes ist es, das Interesse für das gemeinsame europäische Erbe der Industrialisierung und ihrer Hinterlassenschaften zu stärken, Regionen, Orte und Objekte der Industriegeschichte vorzustellen und diese einmaligen Orte als Bildungs- und Reiseziele er erhalten. Infos: www.erih.net

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